Worauf kommt es an?

Das Verständnis von TPM als technischen aber vor allem auch als kommunikativen Prozess macht den Unterschied zur klassischen Betrachtungsweise.

TPM als technischer Prozess: Es geht dabei um Anlagenlaufzeiten, technische Zuverlässigkeit, die vernünftige Unterteilung von vorbeugenden, situativen und reaktiven Instandhaltungserfordernissen und wirksame Controllinginstrumente. Letztlich geht es um eine messbar optimierte Maschinenverfügbarkeit bei höchster Einhaltung der definierten Qualitätsspezifikationen.

TPM als kommunikativer Prozess: Hier steht das Zusammenwirken von Anlagenbedienern, Instandhaltern, Reparaturbetrieb und Engineering im Mittelpunkt. Wartungs-, Instandhaltungs-, Reparatur- und Entwicklungsaufgaben müssen in Inhalt und Zuständigkeit abgegrenzt und sinnvoll miteinander verkoppelt sein. Standards müssen entwickelt und umgesetzt werden. Rollenverständnisse der Meister, Vorarbeiter, Werker, Instandhalter und Betriebsingenieure verändern sich. Diese Veränderungen müssen mit der Unternehmensleitung und den betrieblichen Interessenvertretungen abgestimmt sein.

Die erfolgreiche und nachhaltige Einführung von TPM gelingt, wenn der technisch-instrumentelle Prozess mit dem kommunikativen Prozess sinnvoll verschränkt und aktiv betrieben wird.

Hier liegt unsere Stärke: Wir optimieren Technik, indem wir Kommunikation organisieren.

TPM-Prozesse