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Agiles Projektmanagement für Innovationsvorhaben

Während agiles Projektmanagement, insbesondere durch die Verbreitung von SCRUM, in der Softwareentwicklung und im IT-Management längst Einzug gehalten hat, ist die Anwendung bei der Entwicklung physischer Produkte noch Neuland. Obwohl sich die Voraussetzungen deutlich unterscheiden, ist agiles Vorgehen auch hier hilfreich und sinnvoll.

Es hat klassischen Problemlöseansätzen gegenüber den Vorteil, dass es auf offene Ziele zugeschnitten werden kann und (dadurch) innovative Herangehensweisen ermöglicht. Damit zeigt sich agiles Projektmanagement erfahrungsgemäß als eine äußerst wirksame Strategie im innovativen Sektor.

Im Seminar wurde gezeigt, welche Methoden und Anwendungen aus den IT-zentrierten agilen Methoden für physisch-innovative Unternehmen sinnvoll angepasst werden können.

Inhalte

Der agile Ansatz in den Grundzügen, Nutzen:

  • Komplexe Entwicklungs-Projekte zeichnen sich aus durch Zielflexibilität und hohen Neuigkeitsgrad und verlangen einen komplexen Vorgehensansatz
  • Das agile Manifest und seine Grundsätze
  • Der SCRUM-Ansatz und was wir davon lernen
  • Meetings, Rollen und Artefakte im SCRUM-Prozess
  • Welchen Nutzen hat der agile Ansatz? Wann eignet er sich, wann nicht?

Worauf es ankommt – die Erfolgsfaktoren

  • Kennt man die Grundprinzipien des agilen Projektmanagements, kann es auf konkrete Situationen adaptiert werden
  • Weg von der direkten Führung, Kontrolle und Einwirkung, hin zu Kontextgestaltung, Vertrauen, Commitment, Selbstorganisation und Vernetzung

Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis und Forschung:

  • Umsetzung eines agilen Projektmanagement-Konzepts bei der GE Energy Deutschland
  • Forschungsarbeit SCRUM und Vertrauen: Welche Rahmenbedingungen braucht die erfolgreiche Umsetzung agiler Prinzipien? Welche Werkzeuge sind im Einführungsprozess notwendig und sinnvoll?
  • Erfahrungsbericht einer CH-Firma

Agile Methoden in meinem Projekt, in meiner Situation

  • Welche Ansätze und Methoden wären für meinen Verantwortungsbereich denkbar?
  • Voraussetzungen, Nutzen und Grenzen

Methoden

  • Kurzreferate aus Theorie und Praxis
  • Erfahrungsaustausch
  • Gruppen- und Einzelarbeit; je nach Situation auch kollegiales Coaching

Veröffentlicht am: 04.10.2012